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Girardi/Girardi: Heimito von Doderers Preinblicke |
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Eine Lesereise mit alten und neuen Ansichten ÖVG. 2. Auflage 2007. 132 Seiten. 138 vierfärbige
Abb. Pappband. |
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Der "liebevoll gestaltete Band [bietet] beides: Einblicke in
die alpinen 'Quellgründe' Doderers und in die komplexe
Persönlichkeit eines großen Schriftstellers." Der Band vereint zwanglos Doderer-Texte, Prosa wie
Tagebücher, mit alten und neuen Fotografien. Bemerkenswert ist
für den Leser wie den Besucher Preins, wie wenig sich in 103
Jahren an Haus, Umgebung und Dorf geändert hat; an Wald und Wiesen
ohnehin. Die Aura der Jugend des Dichters ist sogar für den, der
seine Texte nur teilweise kennt, zu greifen und damit das, was diesen
geprägt hat. Es ist dies nicht biographisch wichtig, sondern
läßt das Werk klarer werden. Es schafft den "vertrauten
Boden" für den Leser.
Man hat Heimito von Doderer häufig einen »Stadtschriftsteller« genannt – doch eine ebenso große Rolle wie die Stadt Wien spielt in seinem Werk auch das Land, und hier besonders die Gegend um den kleinen Ort Prein bei Reichenau im südlichen Niederösterreich. Dort besitzt die Familie des Schriftstellers seit 1903 einen Landsitz, auf dem beträchtliche Teile des Dodererschen Werks entstanden. In die Literaturgeschichte eingegangen ist der »Riegelhof« als »Stangelersche Villa« in der »Strudlhofstiege«. Claudia und Michael Girardi kombinieren in diesem Doderer-Textband erstmals systematisch einschlägige Stellen aus dem Werk mit alten und neuen Bildern der realen Orte – darunter finden sich auch bisher unveröffentlichte Bilder aus Privatbesitz. So entsteht ein nicht nur für Doderer-Kenner reizvolles Vademecum, das zugleich in das Werk eines der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller und in einen der »Quellgründe« dieses Werks, die Kulturlandschaft des Semmering-Rax-Gebietes, einführt. 2006 jährt sich der Geburtstag des österreichischen Romanciers Heimito von Doderer (1896-1966) zum 110. Mal, sein Todestag zum 40. Mal. Eine Leseprobe (PDF) finden Sie hier.
Die Literaturwissenschafterin Dr. Claudia Girardi unterrichtet an einem Wiener Gymnasium Deutsch und Französisch und leitete Lehrveranstaltungen am Institut für vergleichende Literaturwissenschaft Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind deutsch-französische Literaturbeziehungen, Sozialgeschichte der Literatur und Literatur der Jahrhundertwende. Schon ihr Buch »Pegasus auf Berg- und Talfahrt« (1997) beschäftigte sich mit dem Leben und Wirken von Dichtern in der Semmering-Region. Der Politikwissenschafter Mag. Michael Girardi beschäftigt sich als PR-Verantwortlicher im Innenministerium intensiv mit dem Medium Photographie und erarbeitete das Bildmaterial des vorliegenden Bandes.
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